Hotel Abkürzungen Bedeutung: Das bedeuten die Angaben

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Was hinter den Hotel-Abkürzungen steckt: Bei der Reservierung nichts falsch machen!

Die Abkürzungen vom Hotel und ihre Bedeutung

Wer seinen Urlaub plant, der findet in den Reisekatalogen und auf den Online-Reiseportalen vielfältige Abkürzungen, die sich auf das Angebot der Hotels beziehen. Die gängigen Kurzzeichen für die Hotelreservierung sollen hier kurz erklärt werden, damit sich die Urlauber gut vorbereiten können. Sonst kommt es bei der Ankunft im Hotel womöglich zu einer unangenehmen Überraschung.

Im BW mit MB und OV, was bedeutet das für die Reisenden? Dass sie in einem Bungalow mit Meerblick wohnen und sich selbst verpflegen müssen. Wer sich mit diesen Kürzeln nicht auskennt, für den sind sie schwer zu durchschauen. Für die deutschen Reiseanbieter wurde 1999 eine Normierung aufgestellt, die die Kennzeichnungen vereinheitlicht. Dabei handelt es sich um die DIN 77001 für Kurzzeichen in Reisekatalogen, die den Urlaubern die Reservierung und den Vergleich erleichtern soll.

Video: Tipps zur Urlaubsplanung | Galileo Lunch Break

Schwierigkeiten bei den internationalen Hotel Abkürzungen

Die Kürzel, die für die deutsche Touristik-Branche gelten, lassen sich nicht nahtlos auf die geplanten Auslandsreisen übertragen. In vielen Ländern kann die Abkürzung eine andere Bedeutung haben, daher sollte man vor der Buchung genau prüfen, was mit MB oder einem anderen Kürzel tatsächlich gemeint ist. Teilweise sind die Begriffe recht verwirrend, da die gleiche Abkürzung für verschiedene Leistungen verwendet wird oder weil es für das gleiche Angebot mehrere Kennzeichnungen gibt.

Ob es um das Zimmer geht oder um die Verpflegung im Hotel, es lohnt sich, bei Unsicherheiten nachzufragen. Bei einem Aufenthalt ineinem englischsprachigen Land spricht man beispielsweise von dem European Plan, abgekürzt EP, wenn es sich um die reine Übernachtung ohne Frühstück handelt. Für das deutsche Kürzel ÜF (Übernachtung und Frühstück) steht die Abkürzung CP (Continental Plan), wobei das Frühstück dabei meist eher klein ausfüllt. Die Halbpension entspricht dem Modified American Plan (MAP) und die Vollpension wird als „full board“ oder American Plan (AP) bezeichnet.

Die Urlaubsbuchung im Hotel richtig durchführen

Die Vereinheitlichung für die deutschen Reiseanbieter soll dabei helfen, den Urlaub in Deutschland sowie im Ausland fehlerfrei zu planen. Teilweise haben die Anbieter auf ihr individuelles Programm angepasste Kürzel, doch für die üblichen Standardangebote gelten die genormten Abkürzungen der Hotels.

Es gibt mehrere Bereiche, in denen die Kurzzeichen eine Rolle spielen. Neben der Zimmerart und der Zimmerausstattung geht es um die Lage und damit auch um den Ausblick. Des Weiteren sind die Leistungsarten und die Verpflegung sehr wichtig. Auch den Haustyp und die sonstigen Merkmale sollte man bei der Buchung nicht übersehen, damit man weiß, was am Urlaubsort auf einen zukommt. In den folgenden Abschnitten sollen die wichtigsten Hotel-Abkürzungen kurz beschrieben werden.

Video: Hilfe zur Buchung von Pauschalreisen, Städtereisen, Flüge und Hotels – Urlaub buchen – Reise

Die Abkürzungen zum Leistungsangebot: Verpflegung

Das Reisegewerbe hält eine Vielfalt von Abkürzungen bereit, die teilweise für die gleiche Leistung stehen. Die hier aufgeführten Kürzel sind inzwischen ein bekannter Standard, an den sich die Reiseanbieter halten müssen. Lediglich die älteren Reiseführer können noch Abweichungen zeigen.

Die wichtigsten Begriffe für die Verpflegung sind:

  • ÜN für Übernachtung: Hierzu gehört keine Verpflegung, sodass Frühstück und andere Mahlzeiten im Hotel separat bestellt oder anderswo eingenommen werden.
  • ÜN/F für Übernachtung mit Frühstück: Im Preis ist abgesehen von der Übernachtung nur das Frühstück enthalten.
  • HP für Halbpension: Zusätzlich zur Übernachtung und zum Frühstück gibt es als zweite Mahlzeit ein Abendessen, entweder mit Menüwahl oder Buffet.
  • VP für Vollpension: Ergänzend zur Halbpension erhält man ein Mittagessen als dritte Mahlzeit, ebenfalls als Menü oder Buffet, manchmal auch à la carte.
  • AI für All Inclusive: Neben den Mahlzeiten ist auch der Preis für die Getränke inklusive, des Weiteren kann man Snacks und andere Inklusiv-Verpflegung genießen.

Hotelzimmer und ihre Kennzeichnung

Für Planung der Reise sollte man sich deshalb genügend Zeit nehmen. Die Zimmercodes können bei einigen Reiseportalen variieren, doch es gibt auch hier festgelegte Standards, die Irrtümer ausschließen. Wenn weitere Kürzel auftauchen, sollte man diese vor der Buchung prüfen und aufschlüsseln. Nur wenn die Anbieter eine präzise Definition bereithalten, sollte man sich auf das Angebot einlassen. Unklarheiten sollten dabei unbedingt vermieden werden. Dabei hilft ein Blick auf die verbindliche Leistungsbeschreibung, die man beim Veranstalter oder Hotel findet.

Bei der Entscheidung für ein Hotel und auch bei der Zimmerwahl stehen den Urlaubern oft mehrere Optionen zur Verfügung.(#01)

Bei der Entscheidung für ein Hotel und auch bei der Zimmerwahl stehen den Urlaubern oft mehrere Optionen zur Verfügung.(#01)

Die Zimmer-Abkürzungen fürs Hotel

Anhand der folgenden Kürzel erfahren die Reisenden, welche Zimmer im Hotel zu buchen sind. Auch die Preisgestaltung lässt sich auf der Basis der Zimmerbeschreibung erklären.

  • EZ: Einzelzimmer, ausgestattet mit einem Einzelbett und oft kleiner als das normale Doppelzimmer,
  • DZ: Doppelzimmer mit Doppelbett oder zwei einzeln stehenden Betten,
  • DA: Doppelzimmer für die Alleinbenutzung (oft nur mit einer Bettgarnitur ausgestattet),
  • FZ: Familienzimmer, typischerweise mit Doppelbett und ein oder mehreren Kinderbetten, bei einigen Anbietern sogar mit getrenntem Raum für die Eltern und den Nachwuchs,
  • JS: Junior Suite, Hotelzimmer mit gehobener Ausstattung und abgetrenntem Schlafraum,
  • SU: luxuriöse Suite mit gehobener Ausstattung, zwei oder mehr Räume, großes Bad, teilweise inklusive Küche und zusätzliche Beherbergungsmöglichkeiten für eigenes Personal,
  • AP: Apartment mit einer oder mehreren Schlafmöglichkeiten sowie mit Küche für die Selbstversorgung,
  •  ST: Studio oder offenes Apartment mit Kochgelegenheit aber ohne geschlossene Räume,
  • BW: Bungalow als kleines Ferienhaus mit mehreren Räumen, Küche und Bad, bieten oft Platz für maximal acht Personen.

Weitere Eigenschaften der Zimmer

Hier folgen die speziellen Merkmale der Zimmer, die sich auf die Lage und den Ausblick beziehen:

  • Low: Sparzimmer zum niedrigen Preis (Low Cost), oft kleiner und ohne bestimmte Ausstattungsmerkmale wie Balkon oder Minibar, teilweise auch mit ungünstiger Lage und ohne schöne Aussicht,
  • GS oder LS: Garten- oder Landseite, garantiert nicht automatisch den Blick in die Landschaft oder den Garten,
  • MS: Meerseite, doch auch wenn das Zimmer in Richtung des Meeres liegt, hat man nicht unbedingt den Blick darauf (Häuserfront, Wald),
  • MB: garantierter Meerblick, allerdings gibt es Unterschiede zwischen dem direkten und dem seitlichen Meerblick (eingeschränkt oder „um die Ecke“),
  • SUP: Mit der Kennzeichnung Superior wird die Leistung des Anbieters prämiert, die über den angegebenen Hotel-Sternen liegt.
Spätestens bei den Überlegungen, wohin die nächste Reise gehen soll, steht man vor der Frage, welche Leistungen man genau buchen möchte. Reicht die Halbpension aus oder soll es lieber ein Angebot mit All-inclusive sein? (#02)

Spätestens bei den Überlegungen, wohin die nächste Reise gehen soll, steht man vor der Frage, welche Leistungen man genau buchen möchte. Reicht die Halbpension aus oder soll es lieber ein Angebot mit All-inclusive sein? (#02)

Die Abkürzungen zur Urlaubssaison

Spätestens bei den Überlegungen, wohin die nächste Reise gehen soll, steht man vor der Frage, welche Leistungen man genau buchen möchte. Reicht die Halbpension aus oder soll es lieber ein Angebot mit All-inclusive sein? Welche Zimmerkategorien stehen im favorisierten Hotel zur Auswahl? Wenn man unabhängig von den Schulferien ist, kann man viel Geld sparen, denn das Reisen außerhalb der Hauptsaison ist deutlich günstiger.

In den international gängigen Abkürzungen der Hotellerie findet man die detaillierten Erklärungen zu den diversen Kürzeln. In Deutschland kann man sich bei der Suche nach dem jeweiligen Reisezeitraum an den folgenden Abkürzungen orientieren:

  • VS für Vorsaison,
  • NS für Nebensaison,
  • HS für Hauptsaison oder Hochsaison,
  • ZS für Zwischensaison.

Teilweise findet man bei einem Hotel noch weitere Aufteilungen, die sich beispielsweise auf bestimmte Feiertage beziehen. In den Katalogen werden die Preiskategorien oft durch mehrere Farbtöne gekennzeichnet. Diese helfen den Urlaubern dabei, sich zurechtzufinden.

Sonstige Abkürzungen für die individuelle Urlaubsplanung

Neben der Suche nach einem Hotel, der Zimmerkategorie und der idealen Verpflegungsart gibt es noch einige andere Extras, die man schon viele Wochen vor dem Urlaub buchen kann. Gerade wenn es sich nicht um eine Pauschalreise handelt, können noch zusätzliche Leistungen anfallen. Teilweise sind die Reiseanbieter bei der Anmietung eines Mietwagens (MW) behilflich oder es wird angeboten, ein Verlängerungswochenende (VW) zu buchen.

Die Hotelausstattung selbst wird ebenfalls durch Abkürzungen vorgestellt, beispielsweise:

  • SW: Swimmingpool,
  • TP: Tennisplatz,
  • MG:Minigolf.

Für besondere Leistungsangebote gibt es im Hotel möglicherweise anbieterspezifische Kürzel, die unbedingt eine eindeutige Definition haben sollten. Durch das Nachfragen und die Bestätigung des Reiseanbieters erspart man sich möglichen Ärger auf der Reise und weiß genau, was einen erwartet.


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: Matej Kastelic  -#01: nikitabuida -#02: TravnikovStudio

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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