Winterschuhe für Kinder: Welche Schuhe sind perfekt für den Urlaub in Eis und Schnee?

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Der Winter steht vor der Tür und mit ihm der nächste Urlaub in Eis und Schnee. Zu den Urlaubsvorbereitungen zählt auch, Winterschuhe für Kinder zu kaufen, wobei diese in puncto Passform eine echte Herausforderung darstellen.

Winterschuhe für Kinder: Welches Material ist das beste?

Kinder brauchen Winterschuhe, wenn es zum Urlaub in die Berge geht und dort Eis und Schnee vorhanden sind. Wohlig warm sollen die kleinen Füßchen sein, gleichzeitig müssen die Winterschuhe beim Wandern auch passen. Oder beim Toben im Schnee, bei Schneeballschlachten und beim Rodeln.

Für das Skilaufen werden natürlich separate Skischuhe oder -stiefel gekauft, sie eignen sich aber wiederum nicht zum Wandern oder für andere Aktivitäten im Schnee und in der Natur. Bei der Betrachtung der Angebote bei Decathlon fällt aber auf: Die Winterschuhe für Kinder sind in sehr unterschiedlichen Ausführungen zu finden. Welche ist nun ideal?

Der Winter steht vor der Tür und mit ihm der nächste Urlaub in Eis und Schnee. ( Foto: Shutterstock-Sergey Novikov )

Der Winter steht vor der Tür und mit ihm der nächste Urlaub in Eis und Schnee. ( Foto: Shutterstock-Sergey Novikov )

Winterschuhe für Kinder kaufen: Das ideale Material wählen

Was ich schon mal entdeckt habe: Decathlon offeriert als Partner für den Sport die komplette Ausrüstung sowie Kleidung für alle Jahreszeiten und für fast jeden Sport. Das Gute daran: Hier werden Sportprodukte von Sportlern für Sportler konzipiert, sodass bei einer Beratung auch tatsächlich die nötige Fachkenntnis vorhanden ist.

So wird denn auch zu Winterschuhen für Kinder umfassend beraten und die Frage: „Welches Material ist das Beste für Winterschuhe?“ umfassend beantwortet.

Wichtige Unterscheidungskriterien beziehen sich darauf, ob die Winterschuhe aus synthetischen oder natürlichen Materialien hergestellt worden sind. Für die Fütterung wird häufig Schurwolle verwendet, die wunderbar wärmt und isoliert. Sie hält die Füße auch dann noch warm, wenn diese anfangen, durch die Aktivitäten im Schnee und auf dem Eis zu schwitzen.

Generell wird zwischen der Art der Fütterung unterschieden:

  • Kaltfutter

    Kaltfutter ist nicht ganz so flauschig wie Warmfutter, leitet dafür aber besser Schweiß nach außen ab. Wer outdoor in Schnee und Eis toben möchte oder immer wieder den Rodelberg hinaufflitzt, um erneut bergab zu rodeln, ist mit kaltgefütterten Schuhen besser beraten. Durch das Ableiten von Schweiß werden die Füße weniger feucht und bleiben somit warm.

  • Warmfutter

    Hier werden flauschige Materialien verwendet, es kommen Schafwolle, Synthetikfleece oder Merinowolle zum Einsatz. Der Tragekomfort ist groß, die Füße der Kinder bleiben warm. Zu warmgefütterten Schuhen gehören auch Winterschuhe aus Microfiber, welches sehr gut Feuchtigkeit aufnimmt.

    Die Wärmespeicherfähigkeit ist mit Schafwollfütterungen zu vergleichen, die Feuchtigkeitsaufnahme deutlich höher. Bei großer Aktivität im Schnee und auf dem Eis sowie bei weniger niedrigen Temperaturen sind Warmfutterschuhe allerdings häufig zu warm.

  • Ungefüttert

    Ungefütterte Winterschuhe eignen sich nur für kurze Gänge nach draußen und lassen die Füße schon kalt werden, wenn sich die Temperaturen noch im Plus-Bereich befinden. Sie sind eine gute Wahl, wenn ein kurzer Gang draußen bis zum Urlaubsrestaurant ansteht, denn im Innenbereich schwitzen die Kinderfüße damit weniger stark als mit richtigen Winterschuhen.

Wichtig ist bei der Wahl des passenden Materials für neue Winterschuhe deren Feuchtigkeitsdurchlässigkeit. Viele Winterschuhe sind zwar wasserabweisend, jedoch nicht wasserdicht. Das hat zur Folge, dass die kleinen Füße doch nass und schon bald kalt werden.

Bei den Urlaubsvorbereitungen und der Wahl der passenden Winterschuhe sollte daher bedacht werden, dass Kinder zwar Schnee und Eis lieben, sich aber auch gern in Matschpfützen tummeln oder Schneematsch zur Spielzone erklären. Gore-Tex ist eine ideale Materialwahl, denn dieses ist wasserdicht und dennoch atmungsaktiv.

Trotzdem müssen diese Schuhe immer wieder imprägniert werden, damit die wasserdichten Eigenschaften erhalten bleiben. Durch die Atmungsaktivität von Gore-Tex kann Schweiß trotz der Imprägnierung nach außen abgeleitet werden, die Füße der Kinder bleiben trocken. Egal, wie aktiv die Kleinen sind!

Winterschuhe müssen die Kinder warmhalten und wasserabweisend sein. ( Foto: Shutterstock-Dmitry Kalinovsky)

Winterschuhe müssen die Kinder warmhalten und wasserabweisend sein. ( Foto: Shutterstock-Dmitry Kalinovsky)

Perfekte Urlaubsvorbereitungen: Wanderschuhe für Kinder: Die Größe muss stimmen

Urlaubsvorbereitungen für den Winterurlaub müssen sich nicht zwangsläufig mit dem typischen Skilaufen im Bayerischen Wald oder im Harz beschäftigen. Auch das Wandern steht im Winter hoch im Kurs! Gemeint sind dabei nicht Wanderungen per Hunde- oder Pferdeschlitten oder mit Schneeschuhen durch den Tiefschnee.

Vielmehr ist das Wandern im Erzgebirge und anderswo auch auf den üblichen Wegen möglich, wenn weniger Schnee liegt. Die passenden Wanderschuhe für Kinder müssen dennoch in den Urlaub mitreisen.

Da sich die meisten Kinder nur outdoor richtig wohlfühlen, benötigen sie passende Wander- bzw. Winterschuhe. ( Foto: Shutterstock-FamVeld)

Da sich die meisten Kinder nur outdoor richtig wohlfühlen, benötigen sie passende Wander- bzw. Winterschuhe. ( Foto: Shutterstock-FamVeld)

Wie findet man die richtige Größe für Wanderschuhe?

Da sich die meisten Kinder nur outdoor richtig wohlfühlen, benötigen sie passende Wander- bzw. Winterschuhe, mit denen sie wandern können. Diese dürfen nicht drücken, den Fuß einengen oder zu weit sein. Allerdings ist es schwer, die passende Größe zu ermitteln, denn Kinder sind sich oft nicht sicher, ob die Schuhe an den Füßen passen.

Der Grund: Das Nervensystem ist noch nicht komplett ausgereift und Kinder merken gar nicht, ob der Schuh zu klein ist. Sie können problemlos mit Schuhen unterwegs sein, die bis zu drei Nummern zu klein sind. Die Folgen zeigen sich erst später, wenn sich die Füße dauerhaft verformt haben.

Gut zu wissen: Selbst für kleine Kinder gibt es passende Wanderschuhe, diese fangen teilweise bei Größe 19 an. Die Druckprobe hilft bei der Entscheidung für oder gegen Wanderschuhe, besser ist es jedoch, die Füße korrekt zu vermessen. Das geht mit einem Fußmessgerät oder mit dem Aufzeichnen des Fußes auf ein Stück Pappe.

Die dabei entstehende Schablone kann ausgeschnitten und bei der Anprobe der Schuhe in diese eingelegt werden. Vor dem längsten Zeh sollten mindestens 12 mm Platz sein, bei Wanderschuhen sind 17 mm besser. So kann auch ein Paar Socken eingezogen werden und die Zehen haben beim Abrollen bergab genügend Platz. Sie dürfen nicht gequetscht werden!

Vor dem nächsten Urlaub sollte unbedingt geprüft werden, ob die Wanderschuhe noch passen. Bei Kindern kann davon ausgegangen werden, dass sie bis zu vier Schuhgrößen im Jahr brauchen, ab einem Alter von ca. acht bis zehn Jahren werden es durchschnittlich zwei Schuhgrößen sein.

Die Frage vieler Eltern lautet: Welches Modell ist das beste? ( Foto: Shutterstock-alekuwka )

Die Frage vieler Eltern lautet: Welches Modell ist das beste? ( Foto: Shutterstock-alekuwka )

Genügend Halt: Wander- und Winterschuhe benötigen die passende Schafthöhe?

Die Frage vieler Eltern lautet: Welches Modell ist das beste? Gemeint ist hierbei meist die Schafthöhe, wenn die Frage nach dem idealen Material geklärt wurde. Ob ein kurzer, halbhoher oder hoher Schaft die richtige Wahl ist, hängt unter anderem davon ab, wie alt das Kind ist.

Generell werden Winterschuhe eher hoch gewählt, denn wer im Schnee mit Kindern unterwegs sein möchte, will nicht, dass dieser von oben in die Schuhe rieselt. Bei Wanderschuhen sieht das anders aus, denn sie sollen den Fuß nicht nur vor Nässe schützen, sondern auch den nötigen Halt geben, wenn es über unebenes Terrain geht. Grundsätzlich gilt daher: Je unwegsamer das Gelände, desto höher der Schaft.

Ein mindestens halbhoher Schaft schützt das Sprunggelenk und bewahrt auf unebenen Wegen vor dem Umknicken. Daran ist schon manche Wandertour gescheitert! Gleichzeitig sollte daran gedacht werden, dass Kinder, die in der Natur unterwegs sind, nur selten auf den festen Wegen bleiben.

Das heißt, selbst wenn diese scheinbar glatt sind, wird das Kind Möglichkeiten finden, durch das Unterholz zu gelangen. Wer dabei keine Angst um die Sicherheit des Kindes haben möchte, sollte auf Wanderschuhe setzen, die wenigstens den Knöchel umschließen.

Ältere Kinder können auch Wanderschuhe mit einem niedrigeren Schaft tragen. Sie toben weniger herum, außerdem sind Bänder und Sehnen bereits stabiler. Das wiederum gibt gerade im Knöchelbereich mehr Halt und verhindert ein allzu schnelles Umknicken. Für längere Touren durch das Gelände empfehlen sich aber auch für ältere Kinder mindestens halbhohe Wanderschuhe.

Wanderschuhe mit hohem Schaft kommen eher als Winterschuhe zum Einsatz und eignen sich für Wanderungen durch tieferen Schnee. Wer Erzgebirge oder Schwäbische Alb besuchen möchte und vor Ort Wandern gehen will, ist in den Wintermonaten mit Wanderstiefeln besser beraten. Diese stützen ausreichend und sind warm, gleichzeitig atmungsaktiv und wasserabweisend – wenn auf ein hochwertiges Modell gesetzt wird!

Über den Autor

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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