E-Bike oder Fahrrad: Was ist auf Reisen und im Alltag besser?

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Im Alltag und auf Reisen stellt sich die Frage: Hat das E-Bike wirklich das konventionelle Fahrrad abgelöst? Wir betrachten die Vor- und Nachteile beider Optionen.

E-Bikes für unterschiedliche Einsatzgebiete: Das sind die Vorteile

Der Ruf nach mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz ist allgegenwärtig. Auf Reisen und im Alltag versuchen immer mehr Menschen, diesem Ruf zu folgen und steigen vom Auto auf das Fahrrad um. Aber nach einem anstrengenden Arbeitstag noch 20 km mit dem Rad fahren? Wie anstrengend! Als Alternative zum konventionellen Fahrrad bietet sich das Pedelec an, das eine Unterstützung bis 25 km/h anbietet. Allgemein wird dieses Gefährt als E-Bike bezeichnet.

Dabei gibt es inzwischen eine Vielzahl an Modellen für unterschiedliche Einsatzgebiete: Als Falt-E-Bike ist es beispielsweise auch für die Nutzung in der Stadt geeignet, um es schnell von U-Bahn zu U-Bahn oder sogar im Bus zu transportieren, während sich Trekking-E-Bikes oder E-Mountainbikes perfekt für den nächsten Aktivurlaub eignen. Sehen wir uns an, welche Vorteile E-Bikes auf Reisen und im Alltag bieten.


E-Bike im Alltag nutzen: Immer entspannt unterwegs

In vielen Situationen kann ein E-Bike im Alltag gegenüber einem herkömmlichen Fahrrad Vorteile bieten.

  • Zum Beispiel kann ein E-Bike ideal sein, um schnell und ohne Anstrengung längere Strecken zurückzulegen, auch wenn man nicht in Topform ist oder mit Gegenwind oder Steigungen zu kämpfen hat.
  • Auch für den Transport von Einkäufen oder schweren Gegenständen kann ein E-Bike eine gute Wahl sein, da es einem dabei hilft, schneller und ohne große Anstrengung ans Ziel zu kommen.
  • Auf diese Weise können E-Bikes eine umweltfreundliche Alternative zum Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln darstellen und helfen, Staus und Parkprobleme zu vermeiden.
Ein Fahrrad ist deutlich günstiger zu erwerben als ein E-Bike, das sich meist im vierstelligen Bereich bewegt. ( Foto: Adobe Stock-Soloviova Liudmyla )

Ein Fahrrad ist deutlich günstiger zu erwerben als ein E-Bike, das sich meist im vierstelligen Bereich bewegt. ( Foto: Adobe Stock-Soloviova Liudmyla )

Was ist im Alltag besser, das Fahrrad oder das E-Bike? Und welche Variante ist für Reisen empfehlenswerter? ( Foto: Adobe Stock-Andrey Popov)

Was ist im Alltag besser, das Fahrrad oder das E-Bike? Und welche Variante ist für Reisen empfehlenswerter? ( Foto: Adobe Stock-Andrey Popov)

Mit dem E-Bike in den Urlaub

Für den Urlaub kann ein E-Bike eine gute Wahl sein – insbesondere, wenn man längere Strecken zurücklegen möchte oder bergiges Gelände vor sich hat. Denn: Mit einem E-Bike kann man größere Distanzen mit weniger Anstrengung zurücklegen und so mehr von der Umgebung und Sehenswürdigkeiten entdecken.

Auch das Mitführen von Gepäck wird durch den zusätzlichen Antrieb erleichtert. Die Motorunterstützung kann zudem ausgeschaltet werden, sodass auch die Radfahrer auf ihre Kosten kommen, die in dem Ausflug eine sportliche Herausforderung sehen wollen.

Auf diese Weise ist ein Aktivurlaub mit dem E-Bike sowohl für Anfänger, als auch Fortgeschrittene geeignet. Hinzu kommt: Hochwertige Marken wie Riese & Müller bieten E-Bikes für die ganze Familie an, sodass alle optimal auf das Abenteuer vorbereitet sind.

So viele überzeugende Vorteile des E-Bikes! Und doch ist es nicht konkurrenzlos, denn auch das herkömmliche Fahrrad hat seine Vorteile, durch die es zahlreiche treue Anhänger hat.

Herkömmliche Räder: Die bessere Alternative?

Manche Radsportfreunde schwören auf das motorisierte Zweirad. Es ist zweifelsohne sehr praktisch, vor allem wenn die Motivation, nach einem anstrengenden Arbeitstag mit dem Fahrrad nach Hause zu fahren, begrenzt ist. Dennoch gibt es auch Kritiker, die dem herkömmlichen Fahrrad den Vorzug geben. Im Gegensatz zum E-Bike ist ein Fahrrad beispielsweise direkt einsatzbereit, ohne dass erst der Akku geladen werden muss.

Für den Alltag und Reisen gibt es eine breite Auswahl an Fahrradtypen, wie dem rückenschonenden Hollandrad oder dem flinken Rennrad für den Arbeitsweg oder sportliche Touren. Dabei haben herkömmliche Fahrräder einige Vorteile im Vergleich zu E-Bikes.


Die Vorteile des Fahrrads im Alltag und auf Reisen

Ein Fahrrad ist deutlich günstiger zu erwerben als ein E-Bike, welches sich meist im vierstelligen Bereich bewegt. Damit ist das Fahrrad auch leichter zu ersetzen, sollte es beispielsweise im Urlaub gestohlen werden.

Zudem lässt sich ein Fahrrad leichter reparieren. Man stelle sich nur vor: Das E-Bike schaltet den Motor nicht mehr zu. Was nun? Eine Reparatur durch den Radfahrer selbst kommt meist nicht infrage, weil eine komplizierte Technik integriert ist. Laien haben hier gleich verloren! Nun hilft nur noch eine Fahrradwerkstatt und diese ist gerade im Urlaub in abgeschiedenen Gegenden nicht leicht zu finden.

Natürlich kann jederzeit auch nur mit Muskelkraft gefahren werden. Dennoch ist dies deutlich schwerer, weil Radfahrer, die E-Bike fahren, oft weniger trainiert sind. Hinzu kommt das Gewicht: Ein E-Bike wiegt meist zwischen 13 und 20 kg. So ist es auch schwer in den Kofferraum oder auf den Fahrradträger zu wuchten. Mit einem Fahrrad ist dies deutlich leichter möglich.

Also, hier die Vorteile nochmal übersichtlich zusammengefasst:

  • Herkömmliche Fahrräder sind in der Regel leichter und somit einfacher zu transportieren.
  • Zudem sind sie oft günstiger in der Anschaffung und in der Wartung.
  • Da sie keine Batterie haben, benötigen sie auch keine elektrische Aufladung und sind somit unabhängig von Stromquellen.
  • Für sportlich ambitionierte Fahrer bieten herkömmliche Fahrräder zudem ein intensiveres Trainingserlebnis, da sie ohne elektrische Unterstützung bewegt werden müssen.

Dies zeigt: Klassische Fahrräder punkten insbesondere dann, wenn es um sportliche Leistung geht oder das Budget knapp ist. Die gute Nachricht: Inzwischen gibt es qualifizierte Händler wie Upway, die gebrauchte E-Bikes professionell wiederaufbereiten und zum reduzierten Preis verkaufen. So lassen sich hochwertige E-Bikes als Schnäppchen ergattern – ein Jahr Garantie inklusive.

Fahrradfahren im Alltag: Immer eine gute Idee

Mehr als die Hälfte der Frauen in Deutschland gilt als übergewichtig, bei Männern sind es laut RKI sogar 67 Prozent. Ein bisschen mehr Fahrradfahren im Alltag ist dann doch eine gute Idee! Dabei ist es eigentlich zweitrangig, ob es nun ein klassisches oder ein motorisiertes Fahrrad ist.

Wer seinen Alltag besonders aktiv gestalten möchte, sollte auf diese Hilfe möglichst verzichten und lieber selbst in die Pedale treten. Als Kompromiss bietet es sich an, ein hochwertiges E-Bike zu wählen, bei dem die Motorunterstützung nur bei Bedarf zugeschaltet wird. Üblicherweise wird dann normal Fahrrad gefahren, sodass die Beanspruchung der Muskulatur und des Herz-Kreislauf-Systems auf jeden Fall gegeben ist. Das gilt sowohl im Alltag als auch im Urlaub!

Die eigene Finanzlage entscheidet

Wie bereits angesprochen wurde, kann Radfahren durchaus teuer sein. Natürlich nicht so teuer, wie mit dem Auto unterwegs zu sein, daher ist das Radeln nicht nur aus umwelttechnischer Sicht empfehlenswert. Allerdings ist bei E-Bikes durchaus mit Kaufbeträgen zwischen 2000 und 3000 Euro zu rechnen. Gebrauchte oder generalüberholte E-Bikes sind etwa um 25 bis 40 Prozent günstiger. Doch auch ein gutes Fahrrad kann rasch Kaufpreise im vierstelligen Bereich aufweisen.

Wie hoch sind jedoch die Folgekosten bei E-Bikes? Normalerweise belaufen sich die Kosten für eine E-Bike-Inspektion auf etwa 50 bis 80 Euro. Wenn während der Inspektion festgestellt wird, dass Verschleißteile wie Bremsbeläge ersetzt werden müssen, kommen zusätzlich Kosten für die Ersatzteile und den Arbeitsaufwand hinzu. Teuer wird es nach einem Unfall oder Beschädigung des Akkus: Dieser kostet ab 500 Euro aufwärts.

Hinzu kommt, dass bei einem Plus an Technik auch mehr Defekte auftreten können, die nicht selbst zu reparieren sind. Diese Kosten werden durch den praktischen Nutzen, den das E-Bike durch die Tretunterstützung ohne Zweifel hat, wieder aufgewogen. Dennoch sind sie ein Punkt, der bedacht werden muss, wenn ein E-Bike für den Alltag oder für Urlaubsreisen angeschafft wird.


Fazit: Ist das Fahrrad oder das E-Bike auf Reisen und im Alltag die bessere Wahl?

Klare Antwort: Es kommt darauf an! Je nach körperlicher Konstitution, persönlichem Budget und Ansprüchen an die zu fahrenden Routen muss die Antwort auf die in der Überschrift gestellte Frage selbst gegeben werden. Fakt ist: Das E-Bike ist eine perfekte Alternative zum Auto, was sowohl im Alltag als auch auf Reisen gilt. Aus umwelttechnischer Sicht ist das E-Bike als Ersatz für das Auto empfehlenswert, nicht aber als Ersatz für das Fahrrad. Spaß macht das elektrische Bike auf jeden Fall und erlaubt, auch anspruchsvollere Strecken zu fahren, wenn die körperliche Fitness oder Gesundheit keine Höchstleistungen zulässt. Damit bleibt die Entscheidung „Fahrrad oder E-Bike“ höchst individuell.

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