Das Sprengel Museum Hannover am Maschsee präsentiert herausragende Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts und zählt zu den bedeutendsten Ausstellungsorten dieser Epochen. Auf 3.000 Quadratmetern zeigen dauerhafte Sammlungspräsentationen zentrale Werke von Expressionismus bis gegenwärtiger Gegenwartskunst. Zusätzlich werden regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen organisiert, die von etablierten Künstlern wie Horst Antes bis zu zeitgenössischen Positionen wie Paul Mpagi Sepuya spannende Perspektiven auf Identität und Raum eröffnen. Ein vielseitiges Vermittlungsprogramm bietet interaktive Zugänge täglich.
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Von Antes bis Sepuya: Interaktive Kunsterlebnisse Identität und Raum
Die Ausstellung präsentiert Horst Antes Kopffüßler, deren charakteristische Figuren Identität und Raumbezug thematisieren. Maja Zipfs Emotional Support Objects setzen mit kritischer Auseinandersetzung gesellschaftlicher Belastungen Akzente. Paul Mpagi Sepuyas Fotografien reflektieren Schwarzsein und Dunkelheit in ästhetischer Differenz. Kaloki Nyamais monumentale Calder-Installationen verbinden historische afrikanische Erzählungen mit zeitgenössischer Technik. Farzane Vaziritabars performative Interventionen adaptieren Hannovers Stadtraum, während Otto Gleichmanns Retrospektive den Expressionismus in regionalen Kontext stellt und ein intensives, interaktives Kunsterlebnis ermöglicht.
Horst Antes‘ Sammlung erkundet Identität, Raum durch 80 Gemälde
Die Ausstellung versammelt etwa achtzig Gemälde von Horst Antes, in denen seine bekannten Kopffüßlerfiguren und Haus-Archetypen das Spannungsverhältnis zwischen individueller Identität und räumlich definierter Umwelt ausloten. Im angrenzenden Calder-Saal präsentieren Kaloki Nyamai monumentale Bildcollagen, die traditionelle afrikanische Erzählungen mit avantgardistischen Verfahren verbinden und Reflexionsräume eröffnen. künstlerisch neue Perspektiven. Parallel setzt Farzane Vaziritabar ein mit 105.000 Euro gefördertes Performanceprojekt um, das durch interaktive Eingriffe den städtischen Roten Faden Hannovers neu definiert.
Neupräsentation ab 17. Mai: 170 Meisterwerke treffen moderne Abstraktionserkundung
Ab dem 17. Mai bereichert die Neupräsentation „Mein lieber Schwan!“ die Sammlung mit 170 Schlüsselwerken von Beckmann über Picasso bis hin zu Genzken und stellt zentrale Stationen der Moderne gegenüber. Parallel eröffnet „Abenteuer Abstraktion“ in 19 Räumen vielfältige Zugänge zur non-figurativen Kunst. Eine multimediale Dokumentation beleuchtet Biografien von Künstlerinnen und Künstlern im Nationalsozialismus und die kontextuelle Bedeutung der Bestände. Kompositorische Neuordnung ermöglicht überraschende Dialoge zwischen Klassischer Moderne und zeitgenössischer Kunst.
Täglich Interaktive Führungen, Werkbetrachtungen und Kinderprogramm ab sechs Euro
Das Museum bietet nahezu täglich interaktive Führungen wie „Kunst am Tage“ und „Mittags mit der Kunst“, in denen Werke von Christian Schad und Niki de Saint Phalle erläutert werden. Ergänzt wird dieses Programm durch altersgerechte Kinderangebote wie „Sprengel Knirpse“ und ein Ferienkunstcamp, die frühe Kreativförderung unterstützen. Das „Notfallkonzert“ sowie offene Werkstätten ermöglichen ungewöhnliche mediale Zugänge. Die meisten Veranstaltungen sind zudem online buchbar und bereits ab sechs Euro inklusive Führung erhältlich.
Online-Ticketbuchung, ermäßigte Eintritte und kostenlose Führungen erleichtern Besuch
Das Online-Ticketportal ticket.sprengel-museum.de ermöglicht Besuchern eine unkomplizierte Reservierung und Bezahlung von Eintrittskarten. Zusätzlich werden ermäßigte Tarife angeboten, während kostenfreie Führungen einen vertieften Zugang zu den Ausstellungen gewährleisten. Barrierefreie Zugänge und Innenraumgestaltung berücksichtigen unterschiedlichste Mobilitätsbedürfnisse, während spezifische Programme für Familien, Schulklassen und Senioren eine inklusive Teilnahme gewährleisten. Kuratorengeleitete Rundgänge erläutern konzeptionelle Hintergründe, und digitale Materialien sowie Audioguides bieten individuell gesteuerte Informationen für ein optimales Museumserlebnis und ergänzende wertvolle Kontexte zu Exponaten.
Sprengel@feinkunst vernetzt Museum, Vereine und Kommunen für vielfältige Stadtkunstprojekte
Das Projekt Sprengel@feinkunst kooperiert mit feinkunst e.V. und lokalen Partnern in einem interdisziplinären Netzwerk. Maja Zipfs Ausstellung „Emotional Support Objects“ wird an externen Spielstätten realisiert und thematisiert ökologischen Notstand und kapitalismuskritische Fragestellungen. Parallel dazu verleiht der Kunstpreis Hannes Malte Mahler – it is art(R) – Fördermittel an internationale Künstler. Performative Stadtkunstprojekte stärken urbane Perspektiven und positionieren das Sprengel Museum als aktive Plattform im kommunalen Kulturleben und regen wichtigen gesellschaftlichen Diskurs.
Das Sprengel Museum Hannover verbindet hochkarätige Sonderausstellungen mit einer innovativen Sammlungskonzeption, die historische und zeitgenössische Kunstpositionen in Dialog setzt. Durch ein vielfältiges Vermittlungsprogramm, von interaktiven Führungen bis zu offenen Werkstätten, wird Kunstvermittlung niedrigschwellig zugänglich. Kooperationen mit lokalen Partnern und externe Formate erweitern das Angebot. Besucher profitieren von partizipativen Veranstaltungen, die nachhaltige Erkenntnisse fördern und durch multisensorische Inszenierungen unterschiedliche Zugänge zur zeitgenössischen Kunst ermöglichen und sinnliche Erlebnisse garantieren und nachhaltige Impulse.

