München – 10 Gründe, die Stadt an der Isar zu besuchen

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Für eine Reise in die bayerische Landeshauptstadt gibt es natürlich viele Gründe – hier aber stellen wir Ihnen 10 Sehenswürdigkeiten vor, von denen jeder einzelne Grund genug wäre, nach München zu reisen. In unserer Auswahl der 10 Top-Sehenswürdigkeiten der Stadt ist für jeden etwas dabei: für historisch Interessierte, für Naturfreunde, für Kunst- und Kulturliebhaber und für alle, die es sich einfach gerne gut gehen lassen.

Video: Der Münchner Liebfrauendom — ein Rundgang

#1 Frauenkirche
Wahrzeichen der Stadt und absolutes Must-See in München: Das ist die Frauenkirche. Die zwischen 1468 und 1525 errichtete Backsteinkirche beeindruckt mit ihrer spätgotischen Fassade, die auf die für die Gotik typischen opulenten Verzierungen verzichtet. Die klaren Formen verleihen ihr jene Imposanz, die sie noch heute aus dem Herzen der Altstadt herausstechen lässt.

Der Innenraum weist ein schönes gotisches Kreuzgewölbe auf und ist in hellen Farben gestaltet. So wird der Bau leicht und nach oben strebend. Auch, wer sich sonst nicht unbedingt für Kirchengeschichte interessiert, sollte beim Spaziergang durch die Altstadt einmal einen Blick in das Innere der Kathedralkirche des Münchner Erzbischofs riskieren – es lohnt sich!

Der Karlsplatz, im Volksmund „Stachus“ genannt, ist so etwas wie das Entree zur Altstadt – und gleichzeitig Verkehrsknotenpunkt und Treffpunkt für alle Münchner. Hier kann man in den Stachus-Passagen shoppen oder sich zum Bummeln durch die Altstadt mit Freunden treffen. (#01)

Der Karlsplatz, im Volksmund „Stachus“ genannt, ist so etwas wie das Entree zur Altstadt – und gleichzeitig Verkehrsknotenpunkt und Treffpunkt für alle Münchner. Hier kann man in den Stachus-Passagen shoppen oder sich zum Bummeln durch die Altstadt mit Freunden treffen. (#01)

#2 Stachus mit Karlstor
Der Karlsplatz, im Volksmund „Stachus“ genannt, ist so etwas wie das Entree zur Altstadt – und gleichzeitig Verkehrsknotenpunkt und Treffpunkt für alle Münchner. Hier kann man in den Stachus-Passagen shoppen oder sich zum Bummeln durch die Altstadt mit Freunden treffen. Für Besucher der Stadt ist der Platz auch architektonisch interessant: Die beiden Rondellbauten aus dem 18. Jahrhundert mit dem mittelalterlichen Karlstor in der Mitte sind eines der beliebtesten Fotomotive für Reisende.

Die Entwicklung dieser Anlage geht auf die Stadtbefestigung zurück. Das Karlstor, früher Neuhauser Tor genannt, war einst das Westtor zur Stadt. Der Name „Stachus“ geht übrigens auf einen Mann zurück: Am Karlsplatz gab es im 18. Jahrhundert eine bekannte Gastwirtschaft, die von einem Wirt namens Mathias Eustachius Föderl betrieben wurde. Seine Wirtschaft nannte er, abgeleitet von seinem Namen, „Stachus“ – und dieser Name übertrug sich so auf den ganzen Platz.

Video: Schloss Nymphenburg



#3 Schloss Nymphenburg – Paradies für Geschichtsfreude und Flaneure

Das Schloss Nymphenburg ist eines der schönsten Ausflugsziele direkt in München. 1664 wurde mit dem Bau begonnen, der ein Geschenk des Kurfürsten Ferdinand Maria an seine Gattin war. Grund: Sie hatte ihm gerade den langersehnten Thronfolger geboren. 1675 wurde das Schloss fertiggestellt und in den nachfolgenden Jahrhunderten immer wieder erweitert und umgebaut.

Besucher finden hier in Innenausstattung wie baulicher Gestaltung Elemente von Barock, Rokoko und Klassizismus – und können nicht nur den Glanz vergangener Jahrhunderte bestaunen, sondern auch eine ganze Menge über die Geschichte der bayerischen Fürstenhäuser lernen.

Wem all dies etwas zu viel Pomp ist, erfreut sich an den wunderschönen Gärten. Teils formstrenge Barockanlage nach französischem Vorbild, teils weitläufiger Englischer Landschaftsgarten, lädt die Anlage zu flanieren und verweilen ein. Wer mag, lässt sich ganz entspannt mit einer venezianischen Gondel über den Mittelkanal durch den Park schippern. An den Schlosspark Nymphenburg schließt sich auch der Neue Botanische Garten Münchens an, in dem es unter anderem einen Rosengarten und einen Heilkräutergarten gibt.

Video: Botanischer Garten München – Teil 1 – Stadtrundgang München



#4 Alter Botanischer Garten

Der Alte Botanische Garten in der Maxvorstadt ist heute eine reine Parkanlage, die mit dem Neptunbrunnen und einem kleinen Kunstpavillon ein Kleinod unter den Münchner Parks und Gärten ist. Trotz seiner überschaubaren Größe ist er auf jeden Fall einen Besuch wert – und wer genauer hinschaut, entdeckt noch die exotischen Bäume, die an die ursprüngliche Funktion des Alten Botanischen Gartens erinnern.

Video: BMW Welt München: Freude am Fahren und am Angucken

#5 BMW Welt
Die BMW Welt ist für Fans der Marke natürlich sowieso ein Muss. Doch auch für alle anderen Technikbegeisterten ist ein Besuch der 2007 eröffneten Markenwelt empfehlenswert. Hier können nicht nur Kunden ihre bestellten BMW-Fahrzeuge direkt abholen – oder Interessierte ein neues Fahrzeug kaufen. Die BMW Welt bietet auch ein Museum rund um Fahrzeugtechnik und technische Innovationen an.

Eine Ausstellung von BMW-Fahrzeugen seit Beginn der Marke gehört ebenso zur BMW Welt. Verschiedene Events, Markenshops und ein umfangreiches gastronomisches Angebot runden den Besuch der BMW-Erlebniswelt ab.

Video: Die beliebtesten Vorführungen im Deutschen Museum



#6 Deutsches Museum

Das Deutsche Museum auf der Museumsinsel zeigt in seiner Ausstellung Interessantes und Wissenswertes aus so gut wie allen Bereichen von Naturwissenschaft und Technik. Von der Astronomie über Neue Technologien im Digitalen Zeitalter bis hin zur Zeitmessung ist alles vertreten.

Mit seiner beeindruckend umfangreichen Ausstellung ist das Deutsche Museum das größte naturwissenschaftlich-technische Museum der Welt. Für große wie kleine Technikfans und Forscher ist das Deutsche Museum ein großartiges Ziel in München. Wer das Museum nicht auf eigene Faust erkunden möchte, kann sich auch einer Führung anschließen – dafür ist keine Voranmeldung nötig.

Das Haus der Kunst entstand in den 1930er Jahren im Stile einer neoklassizistischen Monumentalarchitektur. Das Bauprojekt des Architekten Paul Ludwig Troost wurde durch Adolf Hitler intensiv begleitet und sollte ein „Tempel der deutschen Kunst“ werden.(#02)

Das Haus der Kunst entstand in den 1930er Jahren im Stile einer neoklassizistischen Monumentalarchitektur. Das Bauprojekt des Architekten Paul Ludwig Troost wurde durch Adolf Hitler intensiv begleitet und sollte ein „Tempel der deutschen Kunst“ werden.(#02)

#7 Haus der Kunst
Das Haus der Kunst entstand in den 1930er Jahren im Stile einer neoklassizistischen Monumentalarchitektur. Das Bauprojekt des Architekten Paul Ludwig Troost wurde durch Adolf Hitler intensiv begleitet und sollte ein „Tempel der deutschen Kunst“ werden. Neben den zeitgenössischen Ausstellungen, die heute regelmäßig im Haus der Kunst stattfinden, ist das Gebäude selbst also auch baugeschichtlich hochinteressant.

#8 Museum der fünf Kontinente
Das Museum der fünf Kontinente ist das einstige Staatliche Völkerkundemuseum Münchens. Hier finden sich – wie der neue Name verrät – Exponate von Kulturen rund um die Welt, die in Dauerausstellungen und temporären Ausstellungen gezeigt werden. Das Museum macht die verschiedenen Kulturen verschiedener Erdteile greifbar und erlebbar und bringt sie in Dialog miteinander.

Ursprünglich wurde es 1862 in den Zeiten eines ersten „ethnographischen Booms“ in Europa als Königlich Ethngraphische Sammlung begründet. Es war damit das erste Völkerkundemuseum Deutschlands. 1914 wurde die Sammlung in „Museum für Völkerkunde“ umbenannt. Die neuerliche Umbenennung in „Museum der fünf Kontinente“ im Jahre 2014 soll den Dialog auf Augenhöhe mit anderen Völkern betonen.

Video: Ein Tag im Tierpark Hellabrunn München 2016 HD

#9 Tierpark Hellabrunn
Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte sich einen Besuch des Tierparks Hellabrunn gönnen. Dieser Zoo umfasst heute knapp 800 Arten und insgesamt etwa 19.000 Tiere. Hier gibt es also jede Menge zu erleben! Der 1911 begründete Tierpark ist im Landschaftsschutzgebiet der Isarauen gelegen und als so genannter Geozoo eine echte Besonderheit.

Während „normale“ Zoos meist nach Arten klassifizieren, sind Geozoos geographisch angelegt. Das bedeutet: Tiere, die in der Natur nebeneinander leben, haben ihre Gehege auch im Zoo nahe beieinander. Auf dem etwa 40 Hektar großen Gelände kann man vom Affenhaus bis zur Polarwelt alles hautnah erleben.

Mehr ein Event als eine eigentliche Sehenswürdigkeit, ist das Oktoberfest (auch „Wiesn“ genannt) dennoch wohl das, was die meisten Menschen als erstes mit der bayerischen Landeshauptstadt verbinden – und gehört damit definitiv unter die Top 10 der Münchner Sehenswürdigkeiten. (#03)

Mehr ein Event als eine eigentliche Sehenswürdigkeit, ist das Oktoberfest (auch „Wiesn“ genannt) dennoch wohl das, was die meisten Menschen als erstes mit der bayerischen Landeshauptstadt verbinden – und gehört damit definitiv unter die Top 10 der Münchner Sehenswürdigkeiten. (#03)

#10 Oktoberfest
Mehr ein Event als eine eigentliche Sehenswürdigkeit, ist das Oktoberfest (auch „Wiesn“ genannt) dennoch wohl das, was die meisten Menschen als erstes mit der bayerischen Landeshauptstadt verbinden – und gehört damit definitiv unter die Top 10 der Münchner Sehenswürdigkeiten. 1810 fand das Fest erstmals statt. Es war Teil der Feierlichkeiten um die Hochzeit von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese im Oktober 1810 und fand seither (fast) jedes Jahr statt.

Seinen eigentlichen Volksfestcharakter entwickelte das Oktoberfest jedoch erst peu à peu im Laufe des 19. Jahrhunderts. Heute zieht es alljährlich Millionen Besucher aus allen Teilen der Welt an. Seit 2010 gibt es zusätzlich ein historisches Oktoberfest, die „Oiden Wiesen“. Wer nicht das Glück hat, im Oktober nach München zu reisen, dem sei ein Besuch des Hofbräuhauses empfohlen – auch dort findet man zünftige Münchner Bierkultur.

Fazit: Immer viel zu sehen!
München ist eine vielseitige Stadt mit unzähligen Sehenswürdigkeiten, Museen und Aktivitäten. Auf einer Reise ist das kaum zu schaffen. Die gute Nachricht: Es gibt Ihnen die Gelegenheit, bald wiederzukommen!


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: Rudy Balasko -#01: Jorg Hackemann -#02:Maxim Mitsun-#03:ETIENjones

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Über Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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