Das Aquarium in Hamburg – Erlebnisse für die ganze Familie

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Das Aquarium in Hamburg ist ein Teil vom Hagenbeck-Tierpark, kann jedoch auch allein besucht werden. Neben einer Vielzahl an verschiedenen Fischen und Wasserpflanzen, hat es aber auch noch deutlich mehr zu bieten.

Die Geschichte rund um Hagenbeck und das Tropen- Aquarium

Wer einen Blick auf die Sehenswürdigkeiten von Hamburg wirft, der kommt um den Tierpark Hagenbeck nicht drum herum. Mehr als 15.000 Tiere leben hier und im dazugehörigen Tropen- Aquarium. Doch wie genau ist der Tierpark mit seinen zusätzlichen Häusern eigentlich entstanden? Die Gründung geht sogar auf das 19. Jahrhundert zurück. Im Jahr 1848 hat Gottfried Hagenbeck, ein damaliger Fischhändler, insgesamt sechs Seehunde für Besucher ausgestellt. Das war der Auftakt für seine Tiersammlung, die 15 Jahre später dann mit dem Tiergeschäft einen Höhepunkt fand. Carl Hagenbeck hat das Geschäft von seinem Vater später übernommen und immer weiter ausgebaut. Es entstand auf diese Weise die damals größte Tierhandlung, die es auf der Welt gegeben hat. Am Neuen Pferdemarkt wurde dann ein noch größeres Geschäft eröffnet, das den Namen „Hagenbecks Thierpark“ erhalten hat.

Es folgte der Aufbau von Völkerschauen sowie von einem Zirkus und die Tierparkanlage wurde immer weiter ausgebaut. Ende des 19. Jahrhunderts hat Hagenbeck dann eine Zooanlage entwickelt, die ohne Gitter ausgekommen ist. Das war ein besonderer Schritt in Richtung besserer Tierhaltung. Nachdem große Teile des Parks im 2. Weltkrieg zerstört wurden, hat die Familie Hagenbeck ihn wieder aufgebaut und komplett neu gestaltet. So bekamen die Tiere noch mehr Platz.

Video:Hamburg Zoo 1992

Vom Delphinarium zum Tropen- Aquarium

Dort, wo heute das Tropen- Aquarium steht, befand sich seit den 1970er Jahren bis in die Mitte der 1990er Jahren hinein ein Delfinarium, in dem Delfine und Seelöwen sowie ein Schwertwal gelebt haben. Diesem Bau gegenüber haben sich jedoch viele Proteste gebildet und Hagenbeck entschied sich, das Delfinarium wieder zu schließen. Das Delfinarium wurde komplett abgerissen. Hier wurde ein Teil der Elefantenanlage aufgebaut, sowie das Tropen- Aquarium, das seine Tore im Jahr 2007 geöffnet hat. Die Eröffnung erfolgt ein dem Jahr, wo der Zoo selbst seinen 100. Geburtstag gefeiert hat. Bevor es das neue Aquarium gegeben hat, konnten Besucher im Park das Troparium besuchen. Dieses wurde jedoch im Jahr 2005 geschlossen.

Das Tropen- Aquarium ist viel mehr als nur ein Aquarium. Es führt die Idee von Carl Hagenbeck fort, den Tieren eine möglichst artgerechte Haltung zu ermöglichen. So gibt es beispielsweise weitläufige Biotop-Anlagen, in denen mehrere Arten zusammen leben. Das Hai-Atoll ist eine der Hauptattraktionen des Aquariums, denn in den wenigsten Aquarien werden überhaupt Haie gehalten.

Video:Tropenaquarium Hagenbeck Hamburg

Die einzelnen Ebenen im Aquarium Hamburg

Das Aquarium setzt sich aus insgesamt drei verschiedenen Ebenen zusammen, die jede für sich eine besondere Sehenswürdigkeit darstellen. Es gibt:

  • Ebene: Die Tropenwelt
    Auf der ersten Ebene erwartet die Besucher die Tropenwelt. Hier laufen die Kattas frei herum und oft genug findet sich einer der Halbaffen vor den Füßen der Besucher wieder. Schauen erlaubt, anfassen verboten. Fleischfressende Pflanzen sowie Gebirgsloris sind ebenso auf dieser Ebene zu finden, wie das Chamäleon und die Gürtelschweife. Es lohnt sich, den Blick auf auch den Wasserlauf zu richten, denn hier verbergen sich die Süßwasser-Rochen und die Mata-Mata. Würgeschlagen und die Klippschliefer dürfen in der Tropenwelt natürlich ebenfalls nicht fehlen. Besonders spannend ist der Krokodil-See, über dem immer wieder die Vögel ihre Runden drehen.

Übrigens: Auch die Bewohner von der geringsten Größe wohnen in der Tropenwelt und sind auf den ersten Blick dennoch zu sehen. Die Blattschneide-Ameisen sind den ganzen Tag besonders fleißig am Arbeiten.

Nach der Tropenwelt führt der Weg hinein in die Höhlenwelt. Auch hier gibt es viel zu entdecken. Insekten und Frösche, Echsen und Skorpione machen es sich hier gemütlich. Die Riesenschlangen, die mit ein bisschen Glück schon in der Tropenwelt entdeckt werden können, ziehen sich auch gerne in ihre Höhle zurück und lassen sich hier wunderbar beobachten. (#01)

Nach der Tropenwelt führt der Weg hinein in die Höhlenwelt. Auch hier gibt es viel zu entdecken. Insekten und Frösche, Echsen und Skorpione machen es sich hier gemütlich. Die Riesenschlangen, die mit ein bisschen Glück schon in der Tropenwelt entdeckt werden können, ziehen sich auch gerne in ihre Höhle zurück und lassen sich hier wunderbar beobachten. (#01)

  • Ebene: Die Höhlenwelt
    Nach der Tropenwelt führt der Weg hinein in die Höhlenwelt. Auch hier gibt es viel zu entdecken. Insekten und Frösche, Echsen und Skorpione machen es sich hier gemütlich. Die Riesenschlangen, die mit ein bisschen Glück schon in der Tropenwelt entdeckt werden können, ziehen sich auch gerne in ihre Höhle zurück und lassen sich hier wunderbar beobachten. Weiter geht es über den Rundgang bis hinein in die Grotte der Fledermäuse. Der nächste Halt ist die Tropfsteinhöhle, in der die Höhlenfische leben. Wer diese hinter sich lässt, der erreicht ein kleines Dorf, in dem schon lange die giftigsten Schlangen, die es auf der Welt gibt, zu Hause sind. Die Grüne Mamba oder die Klapperschlangen dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Bevor es in den letzten Bereich, das U-Boot geht, werden Besucher noch durch den australischen Hinterhof geführt und können hier die Echsen und die Vogelspinnen besichtigen.
  • Ebene: Die Unterwasserwelt
    Auf der dritten Ebene befindet sich dann schließlich die Unterwasserwelt. Über die Bullaugen kann schon von der ersten Station aus erahnt werden, wie beeindruckend das Hai-Atoll wirklich ist, in dem die Rochen und die Riffhaie leben. Das Korallen-Saumriff bietet eine Heimat für jede Menge bunter Bewohner und die Amazonas-Anlage ist sogar das größte Süßwasserbecken mit Pflanzen und Tieren, das es in Deutschland gibt. Das Rundpanorama erwartet die Gäste mit vielen bunten Fischen, die ihren Ursprung in der Karibik haben. Nachdem die Besucher nun eine ganze Reihe der kleinen Aquarien bestaunen können, ist es nicht mehr weit bis zum Höhepunkt. Nach den Anemonen-Felsen eröffnet sich auch schon der Blick auf das Hai-Atoll. Hier kann man sehr gut verweilen und die beeindruckenden Tiere beobachten, die ihre Runden ziehen.
Das Tropen- Aquarium ist mehr als nur eine Ansammlung an Fischen aus der ganzen Welt. Hier wurde mit viel Liebe zum Detail gearbeitet. Durch die artgerechte Gestaltung und die vielseitigen Stationen ist für jeden etwas mit dabei. Auch jüngere Kinder kommen auf ihre Kosten, weil sie immer wieder die Möglichkeit haben, sehr nah an die Tiere heranzutreten und sie genau beobachten zu können. (#02)

Das Tropen- Aquarium ist mehr als nur eine Ansammlung an Fischen aus der ganzen Welt. Hier wurde mit viel Liebe zum Detail gearbeitet. Durch die artgerechte Gestaltung und die vielseitigen Stationen ist für jeden etwas mit dabei. Auch jüngere Kinder kommen auf ihre Kosten, weil sie immer wieder die Möglichkeit haben, sehr nah an die Tiere heranzutreten und sie genau beobachten zu können. (#02)

Das Tropen- Aquarium ist mehr als nur eine Ansammlung an Fischen aus der ganzen Welt. Hier wurde mit viel Liebe zum Detail gearbeitet. Durch die artgerechte Gestaltung und die vielseitigen Stationen ist für jeden etwas mit dabei. Auch jüngere Kinder kommen auf ihre Kosten, weil sie immer wieder die Möglichkeit haben, sehr nah an die Tiere heranzutreten und sie genau beobachten zu können. Zusätzlich dazu gibt es spannende Informationen an den einzelnen Stationen, die mehr über den Lebensraum, das Futter und die Tiere selbst beinhalten. Auch diese Hinweise werden von Kindern sehr gerne angenommen und haben einen lehrreichen Charakter für die Besucher. Wer noch mehr erfahren möchte, der findet online auf der Webseite des Tierparks Informationen zu den Preisen und den Öffnungszeiten.


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild:Nick Fox  -#01:Kristina Vackova -#02:Patryk Kosmider

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Über Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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