Aquarium in Hamburg: Das darf man sich nicht entgehen lassen

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Das Aquarium in Hamburg ist ein Muss! Wer nach Hamburg fährt, sollte sich einen Be-such im Aquarium des Tierpark Hagenbeck auf keinen Fall entgehen lassen. Denn hier kann man außergewöhnliche und seltene Tropenfische bestaunen – auch für Kinder sehr interessant!

Das Aquarium im legendären Tierpark Hagenbeck

Hamburg ist Hagenbeck und Hagenbeck ist Hamburg – der legendäre Tierpark gehört zur Hansestadt an der Elbe genauso wie beispielsweise der traditionelle Fischmarkt, das Amüsierviertel St. Pauli, der bekannte Michel oder andere Sehenswürdigkeiten.

Der Tierpark Hagenbeck ist eben eine echte Institution – und auch alteingesessene Hamburger statten dem Tierpark, der mittlerweile seit über 100 Jahren Jung und Alt mit seinen tieri-schen Attraktionen, besonderen Veranstaltungen und seiner weitläufigen, 19 Hektar gro-ßen und mit viel Liebe zum Detail gestalteten Anlage begeistert, regelmäßig einen Besuch ab. Zu einem rundum gelungenen Hamburg-Trip gehört deshalb auf jeden Fall auch eine Stippvisite bei Hagenbeck im Aquarium in Hamburg – für Familien mit Kindern sowieso.

Im Giftschlangendorf können Besucher dann etwa gefährliche Grü-ne Mambas aus Afrika und eine eindrucksvolle Königskobra in einem mit typisch indischen Details ausgestatteten Terrarium bewundern. (#01)

Im Giftschlangendorf können Besucher dann etwa gefährliche Grü-ne Mambas aus Afrika und eine eindrucksvolle Königskobra in einem mit typisch indischen Details ausgestatteten Terrarium bewundern. (#01)

Tropisches Paradies mitten im Norden: Das Aquarium

Während der Tierpark bereits Ende des 19. Jahrhunderts nach und nach aus einer stetig größer werdenden Tierhandlung der Familie Hagenbeck heraus entstand – 2007 wurde das hundertjährige Jubiläum vom Tierpark Hagenbeck gefeiert –, gibt es das rund 8000 Quadratmeter große Tropen-Aquarium, das berühmte Aquarium in Hamburg, in seiner heutigen Form erst seit seiner feierlichen Eröffnung im Mai 2007. Vom 1959 bis 2005 stand auf dem Gelände des Tierparks noch ein sogenanntes Troparium, das dann jedoch dem aufwändigen Neubau direkt neben dem Eingang weichen musste.

An gleicher Stelle gab es von den 1970er bis in die 1990er Jahre hinein noch ein Delfinarium, in dem Delfine, Seelöwen und ein Schwertwal gehalten wurden und nach zunehmenden Protesten ge-schlossen wurde. Für 24 Millionen Euro wurde ein Gebäude entworfen und errichtet, wel-ches optisch an eine alte Festung erinnert und im Inneren in vier unterschiedliche themati-sche Bereiche unterteilt ist:

  • Tropenwelt
  • Höhlenwelt
  • Giftschlangendorf
  • Unterwasserwelt

Insgesamt leben in dem riesigen Aquarium in Hamburg rund 14.300 teils exotische oder gefährdete Tiere – im Wasser, in Höhlen und an Land. Das Aquarium wurde in Anlehnung an die Ideen der Familie Hagenbeck zur artgerechten Haltung der Tiere gestaltet. So sind Biotop-Anlagen entstanden, die den ursprünglichen Lebensräumen und natürlichen Le-bensbedingungen der jeweiligen Tiere so nahe wie möglich kommen.

Und auch Besucher – ob Hamburger oder Auswärtige – bekommen durch diese naturnahe Gestaltung beim Rundgang das Gefühl, das norddeutsche Hamburg für die Dauer ihres Besuchs im Aqua-rium hinter sich zu lassen und plötzlich durch die feucht-warmen Tropen zu spazieren. Erwachsene und Kinder haben hier unter anderem die einmalige Gelegenheit, frei laufen-de Tiere hautnah zu erleben – Bilder, die man nicht vergisst, aber Vorsicht: Das Füttern und Streicheln ist strengstens verboten.

Insgesamt leben in dem riesigen Aquarium in Hamburg rund 14.300 teils exotische oder gefährdete Tiere – im Wasser, in Höhlen und an Land. Das Aquarium wurde in Anlehnung an die Ideen der Familie Hagenbeck zur artgerechten Haltung der Tiere gestaltet. (#02)

Insgesamt leben in dem riesigen Aquarium in Hamburg rund 14.300 teils exotische oder gefährdete Tiere – im Wasser, in Höhlen und an Land. Das Aquarium wurde in Anlehnung an die Ideen der Familie Hagenbeck zur artgerechten Haltung der Tiere gestaltet. (#02)

Zum Greifen nah: Abenteuer im Aquarium in Hamburg

Die Besucher finden sich gleich nach dem Betreten des Aquariums in Hamburg mitten im Freigehege der Kattas wieder. Die quirligen Halbaffen leben hier in einem Gehege, das auch aus einem Hollywood-Streifen stammen könnte: Es ist nämlich einem alten Markt-platz auf der Insel Madagaskar nachempfunden. Glasscheiben oder Gitter sucht man hier vergeblich, die Tiere tummeln sich zum Greifen nah in unmittelbarer Umgebung der faszi-nierten Besucher. Verstärkt wird das Gefühl des „Mitten drin“ auch noch durch die über den Köpfen der Besucher kreischenden afrikanischen Loris, die hier frei herum fliegen.

Durch den dichten Dschungel, mitunter über rustikale Stege aus Holz, führen die Wege weiter zu unzähligen Tierarten, darunter das eine oder andere Chamäleon, die niedlichen Klippschliefer, räuberische Piranhas, träge Schildkröten, frei fliegende Vögel und jede Menge flinke Echsen aller Art. Sämtliche Becken, Aquarien und Gehege fügen sich dabei perfekt in die Dschungel-Illusion ein, so dass man immer das Gefühl hat, auf einer Aben-teuer-Tour durch die Tropen zu sein – und das mitten in Hamburg!

Ein mit viel Liebe zum Detail entworfenes Baumhaus in luftiger Höhe gibt beispielsweise den Blick frei auf die Nil-Krokodile, die scheinbar faul vor sich hin dösen, über sich stets eine Menge frei fliegender Vögel. Eine Etage darunter wurde zudem eine Panoramascheibe eingebaut, so dass Groß und Klein sich die Krokodile auch auf Augenhöhe anschauen können. Übrigens: Es wurde auch an einen barrierefreien Rundgang gedacht. Goldgräber-Stollen mit schummriger Be-leuchtung führen schließlich in die unheimliche Höhlenwelt des Tropen-Aquariums – be-sonders für Kinder ein echtes Abenteuer. Das Reich unter der Erde nennen unter ande-rem diverse Froscharten, Molche, Skorpione, Spinnen und Fledermäuse im Aquarium in Hamburg ihr Zuhause. An verschiedenen Stellen angebrachte bewegliche Scheinwerfer helfen den großen und kleinen Besuchern bei der spannenden Suche nach den zum Teil sehr scheuen Tieren.

Das Aquarium in Hamburg ist ein Muss! Wer nach Hamburg fährt, sollte sich einen Be-such im Aquarium des Tierpark Hagenbeck auf keinen Fall entgehen lassen. Denn hier kann man außergewöhnliche und seltene Tropenfische bestaunen – auch für Kinder sehr interessant! (#03)

Das Aquarium in Hamburg ist ein Muss! Wer nach Hamburg fährt, sollte sich einen Be-such im Aquarium des Tierpark Hagenbeck auf keinen Fall entgehen lassen. Denn hier kann man außergewöhnliche und seltene Tropenfische bestaunen – auch für Kinder sehr interessant! (#03)

Exotisches, unheimliches, wunderschöne Exoten im Aquarium in Hamburg

Im Giftschlangendorf können Besucher dann etwa gefährliche Grü-ne Mambas aus Afrika und eine eindrucksvolle Königskobra in einem mit typisch indischen Details ausgestatteten Terrarium bewundern. Die in den USA beheimatete Klapperschlan-ge wiederum darf sich rund um eine stilechte Westernranch tummeln. Ein kurzer Blick auf die Uhr, denn die Zeit vergeht hier wirklich wie im Flug – und weiter geht’s, denn es wartet schon das nächste Highlight: Ein weiterer Gang, blau beleuchtet und mit den typischen eigentümlichen Walgesängen beschallt, führt die neugierigen Besucher in die Unterwas-serwelt. Mittelpunkt ist hier ein gesunkenes U-Boot-Wrack, das von riesigen Muränen, Ro-chen und diversen Haien umkreist wird, die über Bullaugen beobachtet werden können. In weiteren Aquarien sind dann zum Beispiel Clownfische und Doktorfische untergebracht, die sich einen Anemonenfelsen „teilen“, oder auch die hochgiftigen Rotfeuerfische mit ihrer einzigartigen Musterung.

Insgesamt beherbergt die Unterwasserwelt im Aquarium in Hamburg ganze 29 Süß- und Seewasseraquarien, das größte ist mit sage und schreibe 1,8 Millionen Litern Wasser gefüllt. Den krönenden Abschluss eines Besuchs im Aquarium in Hamburg bildet das Hai-Atoll. Von einer Tribüne aus können die Besucher durch eine 14 Meter lange und 6 Meter hohe, konkav geformte Panorama-Scheibe ganz entspannt Riff-haien, Zebrahaien und vielen weiteren, zum Teil seltenen Arten dabei zusehen, wie ele-gant und scheinbar völlig mühelos sie sich im Wasser bewegen.

Gemütliche Drehstühle laden zudem dazu ein, sich über eingebaute Lautsprecher Märchen wie „Die kleine Meer-jungfrau“ erzählen zu lassen, während die Haie an einem vorüberziehen – besonders für Kinder ein unvergessliches Erlebnis. Danach kann man sich im hauseigenen Restaurant des Aquariums in Hamburg über dem Krokodil-See stärken und vielleicht sogar noch einen Spaziergang durch den – natürlich ebenfalls mehr als sehenswerten – Tierpark folgen las-sen. Es gibt übrigens sowohl die Möglichkeit, den Tierpark-Besuch mit dem Aquarium in Hamburg zu kombinieren, als auch die Möglichkeit, Einzeltickets zu erwerben. Alle Details zu Tickets, Eintrittspreisen, Öffnungszeiten und mehr finden sich online auf der Internet-seite des Tierpark Hagenbeck und des Aquariums in Hamburg


BIldnachweis:©Shutterstock-Titelbild: Elizaveta Galitckaia -#01: Anton_Ivanov -#02: Brian Kinney -#03: Lucertolone

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Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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