Wasserstadt Berlin
Welche Potenziale bieten die Gebiete an der Spree? Welche neuen Ansätze für die Gestaltung dieser wichtigen urbanen Wasserräume zeigen Perspektiven auf? Lassen sich weitere Spielräume eröffnen? Darüber soll im Spreeforum am 28. Januar in der TU Berlin diskutiert werden.
Eine Vielzahl von Gebieten entlang der Spree ist geprägt durch ihre ehemalige industrielle Nutzung und durch große Parzellen in isolierter Stellung zu ihrer Nachbarschaft. Ihre Reaktivierung bedarf spezieller Fragestellungen, um den Ort und insbesondere die Qualität der Wasserlagen zu betonen und die wertvollen Flächen in den Stadtraum zu integrieren. Prominente Referenzbeispiele für den zeitgenössischen Umgang mit innerstädtischen Wasserlagen, wie zum Beispiel die Hafencity Hamburg, stellen sich dabei oft als Konzepte sogenannter "Megaprojekte" dar. Diese Eingriffe stehen für eine massive Veränderung des Ortes in seiner physischen, kulturellen und politischen Konfiguration.
Doch welche behutsameren Optionen für die Veränderungen Berlins sind noch offen? Es stellt sich die Frage nach der Prägnanz und Relevanz von ortsspezifischen Qualitäten, nach der Möglichkeit, die urbane Ökologie in diesen Räumen spielen kann und nach der Rolle, die die Nutzer und Bewohner haben. Wir möchten alle Interessenten herzlich zur Diskussion darüber zum Spreeforum einladen:
Überschrift Zeit: am Mittwoch, dem 28. Januar 200, 16.00 bis 18.00 Uhr
Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni 152, 10623 Berlin, Architekturgebäude, Forum
Bitte weisen Sie in Ihrem Medium auf diese Veranstaltung mit anschließender Ausstellungseröffnung hin:
Ziel der Veranstaltung "Wasserschaft Spree" an der TU Berlin ist es, die Gebiete an der Spree zwischen Schilling- und Elsenbrücke im Hinblick auf ihre Potenziale zu diskutieren - wobei der Wert des Gebietes, die Wasserbezogenheit, als wertvolles und markantes Potenzial verstanden wird, welches das Gebiet zu einer "Schutzzone", gewissermaßen einem "Urbanen Biotop", mit spezifischem Handlungsbedarf erklären könnte.
"Wasserschaft Spree" präsentiert in diesem Rahmen kreative Gedankenmodelle und konzeptionelle Entwurfsansätze, die an der TU Berlin entstanden sind und sich mit den Schwerpunkten urbane Ökologie, ortspezifische Qualitäten sowie sozialer Umstrukturierungsprozess und Integration auseinandersetzen.
Es diskutieren Paola Alfaro d'Alencon, Nancy Couling und Daniela Konrad von der TU Berlin sowie Stefan Horn (Urban Dialogues) und Ralf Steeg (Spree 2011). Eingeladen sind Diskussionsteilnehmer aus der Politik, der Senatsverwaltung, dem Kultur- und Kunstbereich sowie aus der Architektur und Stadtplanung. Begrüßt werden die Teilnehmenden von Professor Peter Herrle und Prof. Klaus Zillich, beide TU Berlin. Moderiert wird die Veranstaltung von Kristin Ring, DAZ Berlin.
Im Anschluss wird eine Ausstellung von studentischen Arbeiten der TU Berlin eröffnet. Die Sammlung kann vom 28. bis 30. Januar in der Zeit von 12.00 bis 18.00 Uhr besichtigt werden.
Quelle: Pressemeldung Technische Universität Berlin
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