Pferdekutschen-Unfall: PETA fordert Verbot von Kutschen in Oberstdorf und ganz Bayern
Aus aktuellem Anlass des Pferdekutschenunfalls in Oberstdorf am vergangenen Samstag, bei dem es laut Medienberichten zu einem Unfall kam, bei dem drei Menschen schwer verletzt wurden, fordert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. ein Verbot der gefährlichen und tierquälerischen "Tradition" auch in dieser Stadt und in ganz Bayern. Aus bislang unbekannter Ursache, gingen die Pferde beim Aussteigen der Gäste durch. Diese wurden teilweise mittels eines Rettungshubschraubers in ein Krankenhaus geflogen. Die Pferde blieben anscheinend unverletzt.
"Muss es erst zu einem Todesfall kommen, damit die Behörden reagieren?", so Dr. Tanja Breining von PETA. "In Weltstädten wie London, Toronto und Peking sind Pferdekutschen bereits verboten.
Hinter der äußerlichen Schein-Romantik einer Kutschfahrt, verbirgt sich eine grausame, tierquälerische Industrie. Pferden, die Kutschen ziehen, wird jede natürliche Lebensweise abgesprochen. Unter schlimmsten Wetterbedingungen ziehen sie ein schweres Gewicht, laufen auf hartem Betonboden, haben Scheuklappen auf und inhalieren Abgase und Rauch. Im starken Straßenverkehr werden die schreckhaften Tiere angehupt und geraten in Panik. Es kommt immer wieder zu Verletzungen und sogar Todesfällen - von Pferden und Menschen -, weil Pferde in diesem Verkehr durchgedreht sind. Die einzig humane Lösung ist daher ein dauerhaftes Verbot der Kutschfahrten.
PETA informiert seit Monaten über die Gefahren, die von Pferdekutschen ausgehen und fordert tierfreundliche Menschen auf, diese Industrie nicht zu unterstützen.
Quelle: Pressemeldung PETA Deutschland e.V.
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