Nachts ins Museum
Bereits zum zehnten Mal öffnen Chemnitzer Museen, Galerien und Kultureinrichtungen am 16. Mai 2009 den Nachtschwärmern ihre Pforten. Von 18 bis 1 Uhr bieten 27 Standorte ein originelles Programm voller Überraschungen. Auch Wissenschaftler und Studierende der TU Chemnitz leisten Beiträge zur Museumsnacht. So bereichern die Mathematiker der TU die gerade eröffnete Sonderausstellung "Zahlen, bitte!" im Sächsischen Industriemuseum mit eigenen Exponaten. Dr. Peter Weigand lädt zum Ausprobieren seiner historischen Rechenmaschinen ein. Besucher können sich dabei in eine Zeit zurückversetzen lassen, in der Rechenhilfen noch nicht in die Hosentasche passten und Ergebnisse noch an ausgeklügelten Apparaturen "erkurbelt" werden mussten. Anhand einiger Beispielaufgaben kann sich jeder selbst im Maschinenrechnen versuchen. Daneben stellt die Fakultät für Mathematik zusammen mit dem MufKi ("Museum für Kinder") "Sieben auf einen Streich" vor. Mathematische Spiele und Knobeleien machen hier sieben Teilgebiete der Mathematik erlebbar. Auch das Kreativzentrum der TU beteiligt sich an der Ausstellung im Industriemuseum. Ob eine begehbare DaVinci-Brücke zum Selberbauen, eine riesige Seifenhaut oder der Turm von Hanoi - Mathematik zum Anfassen wird hier ebenfalls groß geschrieben.
Einer langjährigen Tradition folgend, sind die Chemiker der TU Chemnitz wieder im Schulmuseum Ebersdorf, Silcher Straße 1, am Werk. In einer Vorlesung der etwas anderen Art zeigen Sascha Tripke, Mitarbeiter der Professur Anorganische Chemie, und die Studentin Katharina Eckhardt mit spannenden Experimenten, wie farbenfroh und spektakulär die Chemie sein kann. Die "Chemischen Kuriositäten zur Museumsnacht" beginnen um 20.30 Uhr. Ab 22.30 Uhr mischt das Studentenkabarett "MehrTUerer" das Schulmuseum auf. Im neuen Programm "Gesellschaftskur" setzen sich die sieben Kabarettisten kritischer und humorvoller denn je mit aktuellen gesellschaftlichen, politischen und studentischen Themen auseinander. So stehen neben Pflegeversicherung, Finanzkrise und Rauchverbot unter anderem auch die Community-Plattform studiVZ und diverse Werbespots im Visier der Künstlergruppe
Quelle: Pressemeldung Technische Universität Chemnitz
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